Erinnerungen

Es ist wie ein Teufelskreis. Man glaubt, dass es irgendwann doch besser werden sollte. Ich zumindest habe mal diese Hoffnung gehegt. Wie oft sagte ich mir: Du musst geduldig sein. Irgendwann werden sie dich, deine Träume und deine Wünsche verstehen. Doch je älter ich werde, desto geringer wird die Hoffnung. Ich werde erwachsener und betrachte die Dinge unter einem anderen Gesichtspunkt.
Ich erkenne nach und nach, dass sie - insbesondere mein Vater - sich nicht ändern werden.

Jeden Tag mache ich mir meine Gedanken. Liebt er mich? Bedeute ich ihm auf positive Weise etwas? Denn wenn überhaupt, dann zeigt er es nicht. Schon seit meinem 13. Lebensjahr vermittelt er mir das Gefühl, ich wäre nichts wert. Wie viele Nächte habe ich schon mit Weinen verbracht? Wie oft mir Gedanken über mein Verhältnis gemacht? Jedes Mal gab ich mir an allem die Schuld. Kein Wunder, denn alle gaben sie mir.
Heute weiß ich, dass es nicht an mir liegt. Ich habe so oft versucht Kompromisse mit ihm zu schließen, aber Fehlanzeige. Er ist nie darauf eingegangen.

Wenn ich an meine Kindheit denke, dann wünsche ich mir manchmal wieder Kind zu sein. Als Kind hatte ich ein gutes Verhältnis zu meinem Vater. Doch heute, heute zerstört er mein Leben, ohne es zu merken.

Wie soll es weitergehen? Ich weiß es nicht, noch nicht...

19.11.08 19:35

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